Morgengabe Eines Morgens beginnt die Zukunft.

  • Die Morgengabe, ein charmanter Brauchtum

Morgengabe

Ausgesuchte Traditionen bilden unsere Kultur. Gerade wenn es um die Liebe geht, gibt es einige charmante Brauchtümer, die sich in unserem Kulturgut verankert haben. Durch den stetig wechselnden Lebenswandel unterliegen aber auch Traditionen oft kleinen Anpassungen. Das Wissen über diese macht aus einem Liebenden einen Connaisseur.

Die Morgengabe ist ein solcher Geheimtipp. Früher als unromantische finanzielle Absicherung der Frau gedacht, ist es heute einer jener Momente, die jede frisch Vermählte für immer in ihren Erinnerungen behalten wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten für den Mann, wie er seinen Ausdruck von Leidenschaft in dieser Geste überreichen kann. Klassisch am Morgen nach der Trauung unter dem Kopfkissen versteckt oder am Tag der Trauung. Derzeit liegt der Trend auf der zweiten Option und zwar nicht nur, da die Beschenkte ihre Diamantohrstecker, ihr Tennisarmband oder ähnliches somit zur Hochzeit tragen kann, sondern weil es dem Mann gelingt, am durchgeplantesten Tag im Leben einen intimen Moment der Zweisamkeit zu schaffen. Für einen Augenblick bleibt die Zeit stehen, hört der Kopf auf nachzudenken, und das Feld gehört dem Herzen. Die Nähe, die Paare in diesem Moment spüren, gibt Kraft und besinnt auf das Wesentliche: die Liebe zueinander. Wie ein wunderschönes Geheimnis verbindet die Morgengabe Mann und Frau. Es ist ein Versprechen. Es ist Vertrauen. Es ist Zukunft.

Nicht selten überrascht auch
die Frau ihren Mann.

Oft zeigt sich die Wertschätzung und das Vertrauen in eine lange gemeinsame Zukunft in Form einer ausgewählten Uhr. Dabei haben die Damen die gleichen Hürden zu nehmen wie die Herren, denn Größe des Handgelenks und Stil sind ähnlich den Fragen nach Länge einer Kette, Ringgröße oder Goldfarbe. Um die Überraschung eine solche bleiben zu lassen, rät es sich, nicht den Partner um Größenangaben zu bitten, aber durchaus den Trauzeugen mit zum Beratungsgespräch zu nehmen. Oft gibt es sogar einen nicht einsehbaren Ort bei dem Juwelier Ihres Vertrauens, an dem man sich ganz in Ruhe und ohne gesehen zu werden beraten lassen kann.

Spätestens beim verträumten Lächeln seiner großen Liebe am Morgen danach versteht man, warum die Tradition der Morgengabe nie in Vergessenheit geriet.