Verlobungsring Der perfekte Diamant

“Er fällt sofort ins Auge, weil er prominent am
Finger thront: der Verlobungsring.
Mit den „Fünf C“ zum Meisterstück der Verlobung.”

Spannung liegt in der Luft. Es knistert vor Aufregung. Dann die Frage aller Fragen. Und der Ring aller Ringe. Denn ganz egal wie groß das Drumherum, beim Heiratsantrag dreht sich im Wesentlichen doch alles um das eine Kleine. Auf kein anderes Schmuckstück werden so viele Erwartungen und Emotionen projiziert wie auf den Verlobungsring. Er ist Symbol der gemeinsamen Entscheidung für die Zukunft zu zweit. Er ist die stete Erinnerung an das, was noch kommt. Er ist das, was die Frau fortan immer an und bei sich trägt und stolz präsentiert. Darum sucht der Mann nicht nach irgendeinem Geschenk für den richtigen Moment – sucht den perfekten Ring für seine perfekte Frau.

In Amerika wird ein Heiratsantrag seit jeher pompös mit Pauken, Trompeten und Diamanten begangen. Dort heißt es auch, der Preis eines in Frage kommenden Rings orientiert sich an der Summe zweier Monatsgehälter. Ähnliches ist am Heiratsmarkt in Europa zu beobachten. Immer häufiger fassen sich auch hier Männer ein Herz und verpassen ihrer Liebe den perfekten Schliff. Sie investieren in ein exklusives Exemplar, das Stil und Geschmack der Frau widerspiegelt. Ein Porträt der künftigen Verlobten in Ringform, wenn man so möchte.

“Erst das „fünfte C“ macht den Diamanten perfekt.”

Sobald es dabei um das Eingefasste geht, gibt es unverrückbare Werte. Ein Verlobungsring muss nicht nur das Herz erfüllen, sondern auch Qualitätskriterien. Die berühmten „Vier C“ bestimmen dabei das Schicksal aller Diamanten: Carat (Gewicht), Colour (Farbe), Clarity (Reinheitsgrad) und Cut (Schliff). Aus ihrem Zusammenspiel entsteht die immerwährende Eleganz, für die die edlen Steine bekannt sind. Doch erst erweitert um das „Fünfte C“ – nämlich Confidence (Vertrauen) – erreichen Diamanten die endgültige Perfektion. Dieses Vertrauen soll dem Juwelier gelten, der den Mann geschickt anleitet und ihm als kompetenter Partner zur Seite steht.

Nicht immer ist bei der Schmucksuche auf den ersten Blick klar, was auch am zweiten Blick gefallen wird. Die Hilfe des Juweliers in Anspruch zu nehmen, ist weder Schande, noch zeugt es von Unwissen über die Persönlichkeit der Partnerin. Tatsächlich aber kann dieser Gemmologe helfen, unseriöse Zertifikatsklippen zu umschiffen, mit seinem Know-how die günstigsten Quellen auszuloten und den Mann mit wenigen gezielten Fragen dorthin zu führen, wo Klasse auf Charakter trifft. Etwa wenn es darum geht, ob der zeitlose Solitaire mit Krappenfassung zur Auserwählten passt. Oder ihr ein Verlobungsring mit Phantasieschliff in puristischer Fassung besser steht. Kurz: Welches ist das erlesene Stück, bei dem die Herzdame gleichermaßen überrascht und beeindruckt ist?